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Unsere Schule in den Augen einer ehemaligen Praktikatin

Die Praktikumsschule liegt in der Stadt Niederkassel, unmittelbar zwischen Köln und Bonn in Nordrhein-Westfalen, und wurde 1973 errichtet. Unter der Leitung von OStD´ Dorothee Büchler und StD Burkhard Vehlow zählt das städtische Kopernikus Gymnasium (KGN) derzeit um die 1150 Schülerinnen und Schüler, die von insgesamt 69 Lehrern und 8 Referendaren in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Geschichte, Erdkunde, Biologie, Chemie, Physik, Französisch, Latein, Spanisch, Politik, Sozialwissenschaften, Informatik, Religion, Philosophie/Ethik, Pädagogik, Kunst, Musik und Sport koedukativ unterrichtet werden. Doch auch außerhalb des Unterrichts stehen die Lehrer ihren Schülern mit Rat und Tat zur Seite.

Neben dem alltäglichen Unterrichtsgeschehen bietet das Kopernikus Gymnasium eine breite Facette an weiteren Aktivitäten, AGs oder Projekten an. So können die Schüler auf sportlicher, mathematischer oder musischer Ebene ihre Fähigkeiten ausbauen, wobei besonders letztere über ein hohes Angebot verfügt. Neben einer sogenannten „Bläserklasse“, in welcher die Schüler über zwei Jahre ab der 5. Klasse ein Orchesterblasinstrument erlernen, musizieren Schüler und Lehrer gemeinsam in diversen Bands. Alljährliche musikalische Abende und Theateraufführungen, die aus den Literaturkursen der Jahrgansstufe 12, der Theater AG oder anderen Projekten hervorgehen, lassen auch die Familien der Schüler an den Aktivitäten ihrer Kinder teilhaben.

Regelmäßige Schüleraustausche pflegen die internationalen Kontakte mit Schulen in England und Frankreich und verbessern das Erlernen von Fremdsprachen.

Ebenso gehören die Skifreizeit nach Österreich in der 7. Klasse, sowie Studienfahrten zur politischen Bildung nach Berlin (Klasse 9 oder 10), Kursfahrten zu Beginn der Jahrgangsstufe 11 bzw. 12 oder weiter Projekte mit ausländischen Schulen zum Repertoire des KGN.

Auch wenn das äußere Erscheinungsbild auf den ersten Blick nicht besonders ansprechend wirkt, weist das Kopernikus Gymnasium im Inneren ein schülerfreundliches Ambiente auf. Gemeinsame Gestaltungsaktionen von Lehrern, Schülern und Eltern sorgen stets dafür, dass die Klassenräume, die sogenannte „Schulstraße“ und weitere Teile des Schulinneren eine gute Atmosphäre zum Lernen und Lehren bieten.

Neben den PC-Räumen für den Informatikunterricht steht der Schülerschaft mit dem Selbstlernzentrum auch außerhalb des Unterrichts ein Ort zur Verfügung, in dem sie eigene Recherchen am Computer betreiben können.

Da auch das Kopernikus Gymnasium nach und nach zu einer Ganztagsschule wird, können sowohl Schüler als auch Lehrer seit einiger Zeit in ihrer Mittagspause in der Mensa im Nachbargebäude zu günstigen Preisen essen.

Doch in erster Linie ist es die Qualität des Lernens und Lehrens, die dieses Gymnasium auszeichnet. So leistet das engagierte Lehrerkollegium Tag für Tag seinen Beitrag und vermittelt den Schülern wichtiges „Fachwissen“ und „Schlüsselqualifikationen“.

Auf seiner Homepage stellt das KGN sein „Schulprogramm“ vor, in welchem die wichtigsten Aspekte für ein erfolgreiches Miteinander im Schulalltag definiert werden. Dabei werden beispielsweise Punkte wie „Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit“ oder „Selbstständigkeit, Problemlösungsvermögen, Organisationsfähigkeit und Kooperationsbereitschaft“ großgeschrieben.

Das KGN verfolgt seit nunmehr 37 Jahren das Ziel, seine Schüler bestmöglich auf das nachschulische Leben vorzubereiten und sie erfolgreich auf ihren Weg in das Berufsleben zu führen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ihm das bisher gut gelungen ist.

 

Liesa Posywio

14. September 2010

 
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